Vom Abgehängtsein zur Handlungsfähigkeit: Auf der diesjährigen re:publica zeigt Chancenwerk e.V. gemeinsam mit der Hacker School und Kopfsachen, wie junge Menschen durch die Verbindung von psychischer Gesundheit, innovativer Didaktik und digitaler Kompetenz ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können.
Bildungserfolg darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen – diese Vision verfolgt Chancenwerk e.V. bereits seit 2004. Auf der re:publica 2026 rückt dieser Auftrag in den digitalen Kontext. Gemeinsam mit der Aktion Mensch Stiftung und weiteren Partnern macht der Verein deutlich: Digitalisierung ist ein mächtiges Werkzeug für Inklusion, wenn man sie richtig einsetzt.
Ein System für Selbstwirksamkeit

In einem interaktiven Fishbowl-Panel diskutieren drei Expertinnen am 18. Mai im Berliner Atrium 1 über einen ganzheitlichen Ansatz für Jugendliche. Die These: Kinder brauchen Stabilität, Teilhabe und Gestaltungskraft und zwar in genau dieser systemischen Reihenfolge.

  • Fundament: Hendrikje Schmidt (Kopfsachen) setzt bei der psychischen Gesundheit an. Nur wer resilient ist, kann Bildungsräume überhaupt für sich nutzen.
  • Brücke: Juliane Vicari (Chancenwerk e.V.) schafft den Zugang. Als Leiterin der Fachredaktion Deutsch präsentiert sie, wie angepasste Lern-Technologien – etwa ein barrierefreier ePub-Reader – Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen.
  • Gestaltung: Julia Freudenberg (Hacker School) führt die Jugendlichen vom Konsum zur Gestaltungskraft, indem sie Programmier- und Demokratiekompetenz vermittelt.
Porträt von Juliane Vicari von Chancenwerk e.V. vor einer Holzwand mit dem Schriftzug „re:publica26“ und „WIR SIND DABEI!“.
Juliane Vicari
Dr. Julia Freudenberg
Hendrikje Schmidt
Didaktik trifft Technologie

Für Chancenwerk e.V. steht die praktische Umsetzung im Vordergrund. Juliane Vicari, die ihren Hintergrund in der Germanistik und Deutsch als Zweitsprache mit einer Leidenschaft für moderne Didaktik verbindet, verantwortet die Entwicklung motivierender Lernmaterialien. Ob haptisch im Print oder in innovativen digitalen Formaten: Ihr Ziel ist es, Sprachförderung direkt dort greifbar zu machen, wo sie gebraucht wird.

Besuchen Sie uns auf der #rp26

Wir laden alle Interessierten ein, Teil dieser Debatte zu werden. Diskutieren Sie mit uns darüber, wie wir Ansätze verstärken und die Bildungslandschaft von morgen inklusiver gestalten können.

  • Termin: 18. Mai 2026, 13:45–14:45 Uhr
  • Ort: Atrium 1, Station Berlin
  • Thema: Code & Kopf: Das Update für jugendliche Selbstwirksamkeit und Chancengerechtigkeit